Eine ganz neue Masche.

Häkelausstattung Teil 1: Das richtige Garn

on Lesestoff vom 24.04.2015

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Zum Häkeln braucht man natürlich eine gewisse Ausstattung. In der „Beitragsreihe Häkelausstattung“ stelle ich euch die wichtigsten Utensilien vor, erkläre wofür ihr sie benötigt und worauf ihr grundsätzlich achten solltet. Los geht es mit Teil 1: Das richtige Garn.

Garn? Wozu das denn?

Ohne Garn bzw. Wolle geht natürlich gar nichts. Daher deckt euch gut damit ein! Welches Garn ihr zum Häkeln verwendet bleibt ganz euch überlassen. Einsteiger sollten zum Anfang jedoch auf spezielle Garne wie z.B. Fransengarne verzichten. Das Häkeln mit diesen erweist sich nämlich als echte Herausforderung und ihr wollt schließlich Erfolge feiern! Sobald ihr den Dreh aber raus habt, könnt ihr mit fast jedem Material häkeln: Sei es Draht, Paketband oder Lederschnüre. Meine ersten Amigurumi habe ich mit „Cotton Fun Schulgarn*“ von Gründl gehäkelt. Dieses Garn ist qualitativ vollkommen ausreichend und günstig noch dazu.

Welche Farben solltet ihr euch zulegen?

Die Farbe des Garns ist natürlich eure Entscheidung. Ich habe mich anfangs mit den Hauptfarben Grün, Blau, Rot und Gelb eingedeckt und diese jeweils noch einen Ton heller und dunkler gekauft. Bei Grün in dem Fall also: Hellgrün, Grün und Dunkelgrün. Zu diesen Farben habe ich zusätzlich noch Schwarz, Weiß, Grau und Braun gekauft. Damit kann man dann spontan so ziemlich alles häkeln. Wenn ihr jedoch etwas ganz Bestimmtes vorhabt, eine Herde glitzernder Häkeleinhörner zum Beispiel, könnt ihr natürlich auf Farben wie Dunkelgrün verzichten und kauft euch dafür lieber ganz viel Glitzerweiß.

Was versucht euch das Garn zu sagen?

Achtet beim Kauf immer auf die Banderole des Garns. Dort steht unter anderem welche Nadelstärke für das Garn empfohlen wird. Grundsätzlich könnt ihr euch nach dieser Empfehlung richten. Für besonders feste Ergebnisse solltet ihr aber immer eine etwas kleinere Nadelstärke als empfohlen verwenden.

Weiter ist auf der Banderole der Name eures Garns sowie die entsprechende Farb- und Partienummer vermerkt. Der Name und die Farbnummer sind vor allem dann wichtig zu wissen, wenn ihr ein bestimmtes Garn in einer bestimmten Farbe nachbestellen wollt. Die Partienummer ist noch etwas spezifischer und bezeichnet das Farbbad, in dem ein spezielles Knäuel seine Farbe bekommen hat. Alle Knäuel aus diesem Farbbad haben den exakt gleichen Farbton. Um unschöne Farbabweichungen in größeren Häkelstücken zu vermeiden, solltet ihr neben Name und Farbnummer also vor allem auf die Partienummer achten.

Je nachdem was ihr vorhabt, solltet ihr auch einen Blick auf die Pflegehinweise werfen. Am besten bewahrt ihr euch zu jedem gehäkelten Stück eine Banderole von dem verwendeten Garn auf. Dann könnt ihr im Zweifel immer einen Blick darauf werfen.

Und zum Schluss:

Finger weg von Garn das sich schnell aufwickelt. Besonders beim Üben kann es sehr stören, wenn sich das Garn teilt und man mit der Häkelnadel ständig zwischen die einzelnen Fäden sticht.

Das war es auch schon mit Teil 1 der Beitragsreihe „Häkelausstattung“. Ich hoffe ihr konntet einen kleinen Überblick über die verschiedenen Kriterien von Garn gewinnen und die Kaufentscheidung fällt euch damit zukünftig etwas leichter.

Hier geht es zu Teil 2: Die perfekte Häkelnadel und Teil 3: Hilfreiches Zubehör.

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